Reisebericht Nepal

Unsere neue Reise „Nepal – Berge, Mönche, phantastische Kraftplätze“ startete erstmals im März diesen Jahres.

Unser Reiseleiter Sven hat die Tour für Euch kurz zusammengefaßt:

Sven mit Mönchen in Nepal
Sven in Nepal mit Mönchen auf der Reise

Das faszinierende an Nepal ist der Mix aus Hinduismus und Buddhismus mit unzähligen Festen und Feiertagen. Ganz zu Beginn der Nepal-Reise durften wir das „Maha Shivaratri“ miterleben. Hunderttausende von Devotees besuchten den Pashupatinath-Tempel in Kathmandu, einen der heiligsten Schreine der Hindus. Pashupatinath gilt als Wächter und Beschützer des Kathmandutals und Nepals.  An Maha Shivaratri feiert man die Nacht, in der Lord Shiva den „Tandav“, den kosmischen Tanz, aufführte. – Die Reise endete mit dem Holi-Festival. Es wird auch „Fest der Farben“ genannt und ist ein ausgelassenes Spektakel, bei dem sich die Menschen mit Farbpulver und Wasser überschütten. Es markiert das Ende des Winters und läutet den Frühling ein.

Der Blick zum Himalaya

In Kathmandu blickt man dann endlich auf den Himalaya – überwältigend, dieses Gebirge! Außerdem findet man viele Heiligtümer, die ebenfalls hinduistische und buddhistische Wurzeln haben und auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Nepal ist irgendwie chaotisch, aber die Menschen erscheinen mir sehr aufgeschlossen, gebildet und freundlich. Unweit von Katmandu entfernt ist Bhaktapur. Die Altstadt ist Weltkulturerbe und dort finden wir auch auch das spirituelle Highlight der Reise. Zum einen wird uns ein Horoskop erstellt, ein handleser schaut unsere Lebensadern an und ein persönliches Mandala wird erstellt. Außerdem besteht die Möglichkeit für eine Klangschalenmassage. Von dem Erdbeben 2015 sind zwar immer noch Zerstörungen zu sehen, aber die Nepalesen sind sehr bemüht, alles schnellstmöglich zu erneuern.

Als nächstes sind wir nach Pokhara gefahren, die am Phewa See liegt. Von da aus starten immer die Trekking-Touren ins Himalaya-Gebirge. Es gibt dort viele Gästehäuser und eine gute Tourismusstruktur. An einem Tag fuhren wir am Morgen in die Berge zum Sonnenaufgang und machten von dort aus eine kleine Wanderung. Auf Wunsch kann man aus dieser Tour auch zwei Tage machen. – Besonders faszinierend für mich war mein erster Flug mit einem Paraglider (Tandem-Gleitschirmsprung) von den Bergen zurück zum See. Das war sehr speziell und landschaftlich schön.

Buddhistischer Tempel in Bhaktapur

Noch spezieller sind an so einer Städte-Tour nicht nur die Tempel und Denkmäler, sondern vor allem dass dort ganz viele Tibeter wohnen, die 1953 nach Nepal geflohen und ihre Flüchtlingscamps aufgebaut haben. Manche wohnen da seit Generationen, und es ist überhaupt nicht so wie man sich das vorstellt. Die haben richtige Dörfer, viele Touristen kommen vorbei und man ist im Austausch mit der Welt. Natürlich machen sie auch bißchen Geld mit Teppichen, Schmuck usw.

Danach geht es wieder nach Kathmandu. Als wir diesmal da waren, war am letzten Tag das bereits erwähnte Holifest mit ganz viel Stimmung in den Strassen.

Segnung unserer Mitreisenden Silke

Fazit der Reise: freundliche, aufgeschlossene, sehr nette Leute. Sie sind ärmlich und leider von den Indern und Chinesen als Nachbarländern abhängig, was schwierig für den Handel ist. Aber sie haben sich erholt von dem schlimmen Erdbeben und es ist sicherlich ein Land, was man unbedingt besuchen sollte. Allein 8 der 14 achttausender Berge sind in Nepal. Essen ist gut, tolle Massagen. Man kann gut und günstig einkaufen. Traumhaft schön!

Reiseinfos für 2020:


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